Logenreise nach Winschoten

Der diesjährige Logenausflug führte die Brüder und Schwestern unserer Loge nach Winschoten, eine Stadt mit knapp 20000 Einwohnern im Osten der Niederlande in der Nähe der deutschen Grenze gelegen. Bereits seit Jahren pflegen wir Brüder freundschaftliche Kontakte zur dortige Loge „Moed, Kracht, Volharding“. Bei dieser Reise waren unsere Frauen dabei.

Nach der Ankunft gab es ein gemeinsames Mittagessen mit unseren Gastgebern, danach eine ausführliche Stadtführung durch Winschoten. Am Abend gab es eine zweisprachige Freundschaftsloge und anschließend ein gemütliches Beisammensein im Logenhaus.

Stadtführung in Winschoten Besichtigung der Kirche

Der nächste Tag gehörte der Stadt Groningen Provinzhauptstadt der Provinz Groningen mit etwa 200.000 Einwohnern. Es gibt eine individuelle Führung durch die Innenstadt bis hin zum Wochenmarkt mit seinen vielen und bunt gemischten Ständen, die immer wieder zum Verweilen einluden.

Eines der Groninger Museen Wochenmarkt mit Backwaren
   
Obst und Gemüse und den bekannten „Stroopwafel“ (Sirupwaffeln)

Nach dem Wochenmarkt waren wir eingeladen, die Destillerie Hooghoudt zu besichtigen. Hooghoudt ist ein Produzent mehrerer alkoholischer Getränke. Das Unternehmen wurde 1888 gegründet. Zu den Produkten von Hooghoudt gehören u.a. Genever (ein Gin-ähnlicher Likör), Wodka und Beerenburg . Wir hatten reichlich Gelegenheit zum Probieren. Gut, dass wir nicht fahren mussten.

Gründer Hero Jan Hooghoudt Probierstube des Unternehmens

Am letzten Tag der Reise stand die Festung Bourtange auf dem Programm. Bourtange ist eine bewohnte ehemalige Festung in den Niederlanden. Sie liegt in der niederländischen Provinz Groningen, zwei Kilometer von der deutsch-niederländischen Grenze bei Dörpen entfernt.
Die Festung umschließt mit ihren Außenwerken die gleichnamige Festungsstadt. Sie ist eine der wenigen Festungen in Europa, die nach ihrem fast vollständigen Verfall in den letzten Jahrzehnten wieder aufgebaut wurde.

Das Zentrum der Festung eine der Wallanlagen
   
Festungsführer in Tracht impostante Wallanlage

Nach dieser Besichtigung endet unsere Reise. Traumhaftes Wetter waren Garant für unvergessliche Tage, ebenso wie die Gastfreundschaft der Brüder und Schwestern der niederländischen Loge. Die noch lange nachklingen werden.

Literaturabend in Harburg

Die Logen „Ernst August zum Goldenen Anker“ und „Zur Erkenntnis“ aus Harburg hatten zum Literaturabend eingeladen.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und die drei Protagonisten hatten ein bunte Vielfalt von Gedichten ausgesucht, die sich um das Thema des Litertaturabends „Natur“ ranken: Von Goethe bis Schiller von Hermann Hesse bis Mathias Claudius, von Ringelnatz bis Heinz Erhardt reichte das Spektrum von nachdenklichen und heiteren Versen Auch im zweiten Teil der Veranstaltung wurde Erlesenes geboten und hat die Gäste nicht nur nachdenklich gemacht, sondern auch fröhlich lachen lassen, Ein Abend, der sich gelohnt hat – darin waren sich alle Gäste einig.

Tag des offenen Denkmals

Alljährlich öffnet die Stader Loge „Friederike zur Unsterblichkeit“ ihre Türen, um den interessierten Bürgerinnen und Bürgern ein „Blick hinter die Kulissen zu gewähren, so auch am Sonntag, den 9. September.  Auch aufgrund der Vorankündigung im STADER TAGEBLATT war die Resonanz überwältigend.

Besuch in Berlin: Die Großloge „Royal York zur Freundschaft“ feiert das 220. Stiftungsfest

Die Großloge hatte gerufen und viele viel kamen, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem Ausland, um gemeinsam das 220. Stiftungsfest festlich zu begehen.

Die Loge wurde 1798 in Berlin gegründet und hatte danach eine wechselvolle Geschichte, in die auch die Stader Loge „Friederike zur Unsterblichkeit“ eingebunden war. Seit ihrer Gründung gehörte die „Friederike zur Unsterblichkeit zur Großloge von Hannover, deren Großmeister der der König vom Königreich Hannover war. Nach dem verlorenen Krieg zwischen dem Deutschen Bund und  Preußen 1866 wurde das Königreich Hannover von Preußen annektiert, die Großloge von Hannover wurde aufgelöst. Wie viele andere Logen aus dem Königreich Hannover musste sich auch die Stader Loge einer preußischen Großloge anschließen. Man entschied sich im Jahre 1868 für die preußischen Großloge „Royal York zur Freundschaft“. Dieser Großloge gehörten zur Blütezeit 110 Johannislogen mit etwa 12000 Mitgliedern an.

Mit der von den Nazis erzwungenen Selbstauflösung aller deutschen Freimaurerlogen am 6. Juli 1935 endete die Zugehörigkeit zur Großloge „Royal York zur Freundschaft“.

Nach Kriegsende erteilte die US-Besatzungsmacht am 18. Mai 1946 der GLRYzF mit ihren vier Gründerlogen zwar die Genehmigung zur Wiederaufnahme ihrer Arbeit in den Westsektoren Berlins, aber zugleich auch ein Betreuungsverbot für ihre Johannislogen in Westdeutschland.

Die Stader Loge „Friederike zur Unsterblichkeit“ schloss sich nach dem Krieg der Großloge der „Alten Freien und Angenommenen Maurer“ (AFuAM) an.

Logenhaus in Berlin Fest-Gala im Logenhaus in Berlin
 
Von unserer Loge waren 20 Brüder und Schwestern der Einladung gefolgt. Die Berliner Brüder und Schwestern haben sich alle Mühe gegeben und ein Fest-Programm geboten, das seinesgleichen suchen muss: eine festliche Arbeit, ein hervorragendes Büfett, ein Festball mit beschwingter Musik und ein Rahmenprogramm, das u.a. in das Pergamon-Museum und mit dem Ausflugsdampfer „MS Phantasia“ auf die Spree führte.
Dieses „Super-Wochenende“, sowohl vom Wetter her als auch von den Festlichkeiten, umrahmt von einer stark ausgeprägten Gastfreundschaft der Berliner Brüder und Schwestern wird noch lange nachklingen.

Boßeln in Oederquart – 2018

Der Himmel strahlte im schönsten Blau und die Sonne meinte es gut mit uns. Aber es war kalt an diesem 10. Februar und so mussten wir sehen, dass wir in Bewegung kanen. Unsere traditionelle Boßel-Veranstaltung gab uns dazu genug Gelegenheit.


Pausen müssen sein – zur Stärkung

Angeregte Gespräche begleiteten unseren „Ausflug in die Natur“ und unser Organisator hatte auch dieses Mal dafür gesorgt, dass es nicht nur Knabberkram, sondern auch Heißgetränke gab – mit oder ohne Schuss.


Grünkohl vom Feinsten in Witt‘s Gasthof

Nach guten zwei Stunden waren wir wieder zurück und kehrten bei Familie Staas in „Witt’s Gasthof“ ein, wo uns ein köstliches Grünkohlessen erwartete, an dem auch die älteren Brüder und Schwestern teilnahmen, die bei Boßeln nicht dabei waren.