Plattdeutsche Logenarbeit in Bremen-Vegesack

Im Profanen würde man sagen: das ist eine Kult-Veranstaltung – die 46. Plattdeutsche Arbeit der JL „Anker der Eintracht“ in Bremen-Vegesack. Die Loge hatte zum 6. 12. eingeladen. Etwa 80 Brüder kamen, die Hälfte davon waren Gäste von nah und fern. Seit Jahren besuchen Brüder unserer Loge diese eindrucksvolle Arbeit, an deren Entstehungsgeschichte die Stader Loge nicht unbeteiligt war. Ein Auszug aus den Analen macht das deutlich:

Die Leitung der plattdeutschen Arbeit lag in den Händen von Br. Hasso Henke. Er war  absolut sicher in der plattdeutschen Sprache führte er durch die Arbeit.

Traditionell wird nach der Logenarbeit ein Labskaus-Essen serviert – es kam wie immer gut an. In geselliger Runde saßen die Brüder bei angeregter Unterhaltung gemütlich zusammen.


Einer der Höhepunkte der Plattdeutschen Arbeit: das traditionelle
Labskaus-Essen – vorzüglich zubereitet.

In Grußworten dankten Vertreter der Logen – nicht alle waren der plattdeutschen Sprache mächtig – den Gastgebern, die sich wieder einmal viel Mühe gemacht hatten, um auch dieses Fest zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Tag des offenen Denkmals – 2019

Einmal im Jahr öffnet unsere Loge „ihre Pforten“: am Tag des offenen Denkmals. Einmal im Jahr, am zweiten Sonntag im September findet bundesweit der „Tag des offenen Denkmals“ statt. Wir wollen den Menschen aus Stade und Umgebung die Gelegenheit geben, hinter unsere Mauern zu schauen. Wie sieht ein Logenhaus von innen aus? Was machen die Freimaurer eigentlich? Diese und viele Fragen mehr bewegten die vielen Besucher, die wir an diesem Tag in unserem Logenhaus begrüßen konnten.

Großes Kino in Hamburg


von links nach rechts: Christoph Kaut (Umweltstiftung Michael Otto), Br Norbert Schoen (Altstuhlmeister der „Anglo Hanseatic Lodge“ in Hamburg), Regisseur Br. Tristan Bourlard, Thomas Stuwe (Distriktmeister Hamburg), Bernd Brauer (Zugeordner Großmeister VGLvD)
Foto: Sw. Maike Ullmann/Metamorphosis i. Or. Hamburg

Ungewöhnlich, beeindruckend und hochinteressant – mit diesen Attributen versehen präsentierte sich der Film „Terra masonica – Reise um die Welt in 80 Logen“ als Premiere in Hamburg. Die Distriktloge Hamburg hatte am 22. September zur Matinee in das Metropolis-Filmtheater eingeladen – und mehr als 100 Gäste wollten sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen.
 
Produziert hat den Film der belgische Regisseur Br. Tristan Bourlard, der zur Hamburger Kinoaufführung persönlich kam, um mit seinem Publikum zu diskutieren und Fragen zu beantworten. Es sind faszinierende Bilder aus verschiedenen Kontinenten und Ländern, spannende Interviews, die der Filmemacher eingesammelt hat. In der Dokumentation wird sehr deutlich, mit welchen Problemen und Schwierigkeiten Logen in der ganzen Welt zu kämpfen haben und wie die Brüder dennoch die Freimaurerei aus vollem Herzen leben.
Der Film hat einen starken Eindruck hinterlassen, der noch lange nachwirken wird. Als Fazit könnte man ziehen, dass wir hier in Deutschland in einem „freimaurerischen Paradies“ leben.
Das Publikum hatte Gelegenheit, Fragen an den Regisseur zu richten, der in seinen Antworten sehr ausführlich berichtete, sodass es dem Moderator der Matinee, Br. Norbert Schoen, Altstuhlmeister der „Anglo Hanseatic Lodge“ in Hamburg, manchmal schwerfiel, das Wesentliche in Kurzform zu präsentieren.
Im Zusammenhang mit der Filmvorführung fand eine Charity-Sammlung zu Gunsten der „Umweltstiftung Michael Otto“ statt. Ziel dieser Stiftung ist es, die natürlichen Lebensgrundlagen zu bewahren und nachfolgenden Generationen einen zukunftsfähigen Planeten zu erhalten. Christoph Kaut von der „Umweltstiftung Michael Otto“ wird den noch nicht bezifferten Spendenbetrag entgegennehmen, an dem sich auch die Vereinigten Großlogen von Deutschland beteiligten. Deren Großmeister hatte bereits vor zehn Jahren die Freimaurer weltweit dazu aufgerufen, „durch geeignetes Verhalten eine drohende Umwelt-Katastrophe zu verhindern.

Logenreise nach Salzwedel und Gardelegen

Vom 25.-27. Oktober führte uns unsere Logenreise mit unseren Frauen nach Salzwedel und Gardelegen in Sachsen-Anhalt. Auf dem Programm standen am Freitag zwei Betriebsbesichtigungen bei der Firma „Paradise fruits“ in Salzwedel und Immekath, ein Unternehmen, das sich zu einem weltweit führenden Spezialisten im Bereich der Gefriertrocknung entwickelt hat.

Unsere Unterkunft fanden wir im romantischen Hotel „Schloß Letzlingen“.

Am Samstag wurden wir unter fachkundiger Reiseleitung durch die wunderschöne Region um Magdeburg geführt. In Magdeburg selbst standen die Besichtigung der „Grünen Zitadelle“ (Hundertwasserhaus) und des Magdeburger Doms im Vordergrund.


Betriebsbesichtigung „Paradise fruits“


Hotel Schloss Letzlingen


Die Grüne Zitadelle


Der Magdeburger Dom

Am Abend war Geselligkeit angesagt. Mit den Brüdern und Schwestern der Loge „Drei Türme im Hopfenfeld“ saßen wir in gemütlicher Runde bei gutem Essen und angeregter Unterhaltung zusammen.

Am Sonntagvormittag stand ein Besuch der Hansestadt Tangermünde auf dem Programm; eine wunderschöne Stadt, die wir auf einem langen Spaziergang erkundeten.

Nach einem guten Mittagessen ging es wieder heimwärts, voller schöner Eindrücke einer gelungenen und interessante Reise.

200. Stiftungsfest der Loge in Wismar

Die Loge „Zur Vaterlandsliebe“ in der Hansestadt Wismar hatte zum 200. Stiftungsfest eingeladen. Die 1819 gegründete Loge hatte eine bewegte Geschichte. Von den Nationalsozialisten 1935 verboten, ebenso wie von der nachfolgenden DDR-Regime konnte sie erst nach der Wende mit Hilfe der Logen aus Hamburg, Lübeck, Kiel und Berlin mit dem Wiederaufbau beginnen. Nach umfangreicher Sanierung und Renovierung des Logenhauses konnte die Loge die Logenarbeiten im Jahre 2005 wieder aufnehmen.

Logenhaus in Wismar


Gäste des Stiftungsfestes


Einladung

Aus Anlasse des 200. Stiftungsfestes waren viele Brüder und Schwestern aus nah und fern angereist, um dieses denkwürdige Jubiläum gemeinsam festlich zu begehen.. Für die Schwestern geb es ein interessantes Damenprogramm. Neben dem Programm der gestgebenden Loge hatte alle Mitreisenden Gelegenheit, sich die wundervolle Hansestadt mit ihren unzähligen, liebevoll restaurierten Häusern und Anlagen anzusehen.

Boßeln in Oederquart – 2019

Es ist mittlerweile eine Traditionsveranstaltung: das jährlich Boßeln im Januar in Oedequart. Alle Brüdr und Schwestern, die sich fit fühlen, stellen sich dem sportlichen Wettkampf. Und die kleinen und großen Kinder haben auch ihren Spaß. Das Schöne dabei ist, dass man mit allen Schwestern und Brüdrn ins Gespräch kommt – über „Gott und die Welt“ Der mitgeführte Boßelwagen hat alles, was das Herz bei so einer Boßeltour begehrt 😊

Boßeln in Oederquart mit Pausen zur Stärkung
   
Jung und Alt mit „Kind und Kegel“ Wird dieser Wurf gelingen?

Die Brüder und Schwestern, die aus verschiedenen Gründen nicht beim Boßeln dabei sein können, sind auf jeden Fall beim ebenfalls traditionellen Grünkohlessen in Witts Gasthof in Oederquart dabei.

Das leckere Grünkohlessen bildet den Abschluss der gemeinsamen Veranstaltung.