Logenausflug ins Kehdinger Land

Am Sonntag, den 5. August, trafen sich zahlreiche Brüder, Schwestern und Kinder zum diesjährigen Sommerausflug unserer Loge ins „Krimiland Kehdingen“. Um 13:30 Uhr versammelten wir uns an unserem Treffpunkt, dem Außengelände des Klinkerwerkes Rusch in Drochtersen-Ritsch.

Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch unseren Meister vom Stuhl und das Organisationsteam folgte eine Einführung in die Geschichte des Klinkerwerkes Rusch sowie in die aktuelle Situation und die vielfältigen Produkte des Unternehmens, die auch überregional sehr erfolgreich vermarktet werden. Anschließend folgte eine ausführliche und informative Führung durch das Werk inklusive Begehung und Besteigung des Ringofens, der dieses Unternehmen so einzigartig macht. Einen stimmungsvollen Abschluss fand dieser Programmpunkt in der Kaffeetafel, die in den neuen Räumlichkeiten oberhalb des Ofens auf uns wartete und zur Stärkung einlud.

Anschließend führte uns unsere Tour auf den etwas versteckt liegenden Heimathof in Hüll, welcher seit 20 Jahren vom Heimatverein Hüll betrieben wird. Hier bekommt der Besucher einen Eindruck vom Leben und Arbeiten auf dem Land, wie es vor etwa 100 Jahren stattfand. Gebäude, Einrichtung, Geräte und Maschinen geben einen lebendigen Einblick in diese vergangene Zeit. Als erstes fällt dem Besucher jedoch der liebevoll angelegte und gepflegte Bauerngarten auf, der bei schönem Wetter zum Verweilen einlädt. Wir hatten das besondere Vergnügen, nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Heimatvereins, Herrn Ewald Sölter, durch den gesamten Hof geführt zu werden und Interessantes über die alte Zeit und die ehemaligen Bewohner des Hofes zu erfahren. (Einige Brüder kamen jedoch nicht in den Genuss der Führung, da sie abwechselnd zur Freude der Kinder das im Hof aufgestellte Kettenkarussell bedienten)

Den geselligen Höhepunkt und Abschluss fand dieser rundum gelungene Ausflug in einem rustikalen Grillfest, das bei wundervoller musikalischer Begleitung in der Diele des Hauptgebäudes stattfand.

Wir (die Organisatoren) bedanken uns bei allen, die diesen Logenausflug zu einem tollen Erlebnis gemacht haben.

Die Stader Brüder boßeln

Das im Stader STADEUM am 11. März 2012 aufgeführte dramatische Gedicht von Lessing „Nathan der Weise“ wurde vorbildlich eingeleitet durch vorher stattgefundene Vorträge über den symbolischen Wert des Stückes und dann über dessen Verfasser.

Natürlich macht die Loge ihre guten Tempelarbeiten und zeichnet sich durch gute brüderliche Geselligkeit aus, aber sie kann auch anders!

Am 25. Februar begab sich eine recht große Gruppe von Brüdern und Schwestern nach Basdahl, in der Nähe von Bremervörde. Und was machen sie da? Die Brüder und Schwestern bosselten, warfen ihre Kugeln um die Wette und hatten ihren Spaß. Anschließend ein deftiges Mittagessen in einem nahegelegenen Lokal.

Die Brüder der „Friederike zur Unsterblichkeit“

Grundschule Wischhafen

Im Sonderteil des „Kehdinger Boten“ vom 28.04.2010 war zu lesen, dass die Kreissparkasse Stade die „Nils-Holgersson-Grundschule“ in Wischhafen finanziell unterstützt. Die Schulleiterin Susanne Jantz nahm die Spende gerne entgegen. Das Geld war zweckgebunden für die Aktivitäten der Grundschule beim Hafenfest, das im August in Wischhafen gefeiert wurde.

Von der Kreissparkasse eine Geste der Anerkennung für Einsatz und Leistungen der Schulleiterin, die an ihrer Grundschule unermüdlich bemüht ist, allen Kindern den Schulbesuch zu einem Erlebnis werden zu lassen.

Eine Besondere und sehr wichtige Aufgabe der Schule sieht Susanne Jantz in der Prävention gegen Kindesmissbrauch – leider auch in unserer ländlich geprägten Region ein Thema -, die mit dem Starkmachen der Kinder beginnt. Dazu hat sie das Programm „Klasse 2000“ in ihre Schule geholt. Der Kursleiter, der diesen Kursus fachlich begleitet, ist der Arzt der Gemeinde Wischhafen und übernahm diese Aufgabe für 4 Jahre ehrenamtlich. Das benötigte Material kostet jedoch pro Jahr 200,00 €. Kein großer Betrag, der aber vielleicht großes Leid an kleinen unschuldigen Menschen verhindern kann.

Die Brüder unserer Loge haben beschlossen, die anfallenden Kosten für 3 Jahre zu übernehmen.

„Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor. Sie beginnt im Klassenzimmer.“
Henry Ford

Für Kinder in Chile eine Perspektive

Quartett SALUT SALON hilft mit Benefizkonzert der Stader Freimaurer

Am 2. Oktober 2009 im bis auf den letzten Platz belegten Stader Königsmarcksaal war es soweit: Das zwischenzeitlich über Europas Grenzen hinaus bekannte Quartett der vier nicht nur hübschen, sondern in hohem Maße talentierten Mädels begeisterte das Publikum mit ihrem musikalischen Mix von Klassik bis Pop. Ihr klassisches, präzise abgestimmtes Verstehen, ihre Darbietung mit Humor, Witz, Temperament, aber auch dem geforderten Ernst folgend, war ein Augen- und Ohrengenuss. Ein Bild wunderbarer Harmonie, dann die Einbindung von mindestens einem Dutzend musizierenden Kindern … ein absolutes Highlight! Lichteffekte unterstrichen gekonnt das gebotene Wechselspiel. Das Publikum bedankte sich begeistert, ein nicht enden wollender Beifall. Das Quartett revanchierte sich mit einer spritzigen Klavier- und Gesangseinlage. Glamour pur!

Die Bruderschaft der Freimaurer-Loge Stade sagt DANKE für diesen Abend mit einer Spende von 2.000 Euro zu Gunsten der Stiftung „Chancen für Kinder“ zum Aufbau einer Musikschule in Chile, getragen vom Quartett SALUT SALON.

Benefizkonzert der Stader Freimauer: Ein voller Erfolg!

Die Bruderschaft der Stader Freimaurer bot unter musikalischer Leitung von Horst Edel (Musik-Akademie Elbe-Weser) am 9. November 2008 nicht nur den Stader Bürgerinnen und Bürgern ein nicht alltägliches Konzert an, sondern zugleich eine Benefiz-Veranstaltung zu Gunsten des Vereins „Die Brücke-Hilfe & Halt e.V.“. Dieser Verein kümmert sich seit mehr als einem Jahrzehnt um psychisch erkrankte Menschen in der Stadt und im Landkreis Stade.

An die zwanzig Musiker aus Stade, allesamt private Kammermusiker mit brillantem Musikverständnis, boten im ausverkauften Königsmarcksaal geradezu ein Feuerwerk von rein klassischen Arrangements bis hin zu lateinamerikanischen Rhythmen. Begleitend setzte Moderator E. A. Sackmann zu den einzelnen Musikstücken oder Komponisten kenntnisreich, verständlich und mit verhaltenem Witz die Akzente. Das Publikum, eingebunden in eine stimmungsvolle Saalatmosphäre, bedankte sich mit lang anhaltendem Beifall, „standing ovations“ und fröhlichen Gesichtern. Musiker und einige Gäste nahmen dann auch das Angebot des Meisters vom Stuhl an, das Logenhaus in der Freiburger Straße zu besuchen; ein kleiner Imbiss und interessante Gespräche entschädigten für den kurzen Weg dorthin.

Humanität und Brüderlichkeit sind für die Freimaurer unverrückbare Vorgaben und Ziele und damit auch der Grund, die Einnahmen aus diesem Konzert dem Verein „Die Brücke-Hilfe & Halt e.V.“ zur Verfügung zu stellen. Frau Kirn als 1. Vorsitzende des Vereins konnte einen symbolischen Scheck über 2.000 Euro entgegen nehmen, den ihr der Meister vom Stuhl, Rolf Suhr, überreichte. Frau Kirn bedankte sich und zeigte mit einfühlsamen Worten die Bemühungen auf, die es gilt zu meistern für Menschen, die nicht unbedingt zu den Gewinnern in unserer Gesellschaft gehören. Die Kammermusiker haben gemeinsam mit den Stader Freimaurern durch diese sicherlich nachahmenswerte Veranstaltung einen Beitrag für einen guten Zweck geleistet.

Sommerausflug 2008 in das Alte Land

Bei strahlend blauem Himmel und hochsommerlichen Temperaturen fand unser Logenausflug am 30. August statt.

Obwohl wir alle in unmittelbarer Nähe zum Alten Land wohnen, mussten wir feststellen, das wir selbst viel zu wenig von der Entstehung des Alten Landes, der Entwicklung zum größten geschlossenen Obstanbaugebiet Deutschlands und vom Obstanbau wissen. Insofern haben wir an diesem schönen Tag auch viel Wissenswertes vermittelt bekommen und mit nach Hause genommen.

Zu Beginn schilderte unser Bruder vor einem gerodeten Feld den Aufbau einer Obstplantage: die neuen Bäume werden – völlig anders als noch vor Jahrzehnten – in kleinen Abständen gepflanzt und durch einen imprägnierten Pfahl gestützt. Sie werden nicht größer als 2,50 m und haben damit eine optimale Höhe für die Pflege und Ernte erreicht.

Im Anschluss daran besichtigten wir den Betrieb: zuerst die riesigen Kühlhallen, deren Funktionsweise und Technik großes Interesse seitens der Schwestern und Brüder weckte, dann die hochmoderne und sehr funktionale Sortieranlage, in der die Äpfel maschinell gescannt, gewogen und sortiert werden und schließlich die Verpackungsabteilung, in der Mitarbeiter nicht nur Äpfel aus dem Alten Land, sondern auch importierte Ware ( bei unserem Besuch wurden Apfelsinen umgepackt) verarbeitet werden. 25 MitarbeiterInnen plus Saisonkräfte werden in dem Betrieb beschäftigt.

Nach dieser Fülle von Informationen und Eindrücken ging es in das Restaurant „Ton Ladekopper“, wo wir uns in gemütlicher Atmosphäre mit Kaffee und Kuchen – natürlich auch mit Apfelkuchen – stärkten.

Danach ging es weiter – mit der „Bimmelbahn“ durch das Alte Land; die erste Station war das Heimatmuseum in Jork mit sehr interessanten Exponaten. Die Führung durch das Museum lag in den Händen einer versierten Führerin in einer original Altländer Tracht und die uns auch so manche Anekdote erzählen konnte.

Mit der Bimmelbahn ging es weiter mit Zwischenstationen in den Obstplantagen bis hin zur Windmühle „Aurora“, wo wir auf der hölzernen Galerie einen traumhaften Blick über das weite Alte Land in alle Richtungen bis hin nach Hamburg genießen konnten.

Ein eindrucksvoller Tag mit vielen schönen Erlebnissen, deren Nachklang beim Abendessen im Restaurant „Ton Ladekopper“ in anregenden Gesprächen unter den Schwestern und Brüdern ihre Würdigung fanden. Und auch das Essen und der Service beeindruckte.

Unser Logenmeister ergriff im Anschluss daran das Wort, bedankte sich zunächst bei den Organisatoren und insbesondere bei den Organissatoren, die keine Kosten und Mühen gescheut hatten, uns das beeindruckende Alte Land und die Arbeit der Obstbauern und Obsthändler näher zu bringen. Damit klang dieser wunderschöne Logenausflug aus und alle fuhren beseelt und beeindruckt nach Hause.

 

Impressionen

Autorenlesung mit Rolf Appel 2008

„Das kurze Glück des Gustav Otto Meyer“

Mehrmals im Jahr finden in unserer Loge sogenannte Gästeabende statt. Interessierte Herren können sich hier nach persönlicher Einladung einen Eindruck von der Freimaurerei und unserer Loge verschaffen.

Der am 6. Juni 2008 veranstaltete Gästeabend war in mehrerlei Hinsicht etwas Besonderes. Zum einen fand er nicht in unserem Logenhaus, sondern in der in Stade ansässigen Buchhandlung Schaumburg statt. Zum anderen waren zu diesem Gästeabend neben den an der Freimaurerei und unserer Loge interessierten Herren auch deren Lebenspartnerinnen eingeladen. Trotz sommerlicher Temperaturen fanden sich auch zahlreiche Brüder, teilweise in Begleitung ihrer Ehefrauen, zu dieser besonderen Veranstaltung ein.

Nach der Begrüßung der Anwesenden trat der Hamburger Schriftsteller Rolf Appel ans Rednerpult und las ausführlich aus seinem Buch „Das kurze Glück des Gustav Otto Meyer“. Im Anschluss an die Lesung beantwortete Rolf Appel bereitwillig die Fragen seiner Zuhörer und signierte zahlreiche Bücher.

Die lockere Atmosphäre, das inspirierende Ambiente einer alteingesessenen Buchhandlung sowie nicht zuletzt der faszinierende und sehr lebendige Vortrag machten diesen Gästeabend für alle Beteiligten zu etwas ganz Besonderem.

Boßeltour in Basdahl

Wieder einmal war unser „Fest-Komitee“ aktiv und lud alle Schwestern und Brüder unserer „Friederike“ ein, an der nunmehr traditionellen Bosseltour mit anschließendem Grünkohlessen am 09. Februar 2008 in Basdahl teilzunehmen.

Die gastgebenden Brüder stellten diesen Ausflug unter das Motto:

„Nicht zuerst fragen: Was habe ich von der Gemeinschaft;
sondern: Was kann ich tun, damit es in ihr lebendig zugeht.“
Johann Wolfgang Spieker

 
Nach Einweisung und Bildung von 2 Mannschaften begann die etwa 2-stündige Bosseltour. Die Schwestern stärkten uns auf halber Strecke mit Kaffee und Punsch. Auch geistige Getränke wurden gereicht, was der ausgezeichneten Stimmung nur förderlich war.

Fazit: Es gab nur Sieger!

Schwesternfest im Stadeum

14a3bd5135Empfangen wurden die Schwestern und Brüder auf der Empore von einem 10 Musiker starken Ensemble, unter der Leitung von von unserem Bruder Musikmeister, mit Melodien bekannter klassischer Komponisten.

Nach der Tempelarbeit empfing uns das Ensemble mit Wiener Melodien und verkürzte uns so die Wartezeit bis zum Abendessen.

Ein anderes, aber sehr schönes Schwesternfest.

Förderkreis Stadeum

© Steinway & Sons

Stader Förderkreis im Stadeum zur Förderung von Kunst und Kultur e.V.

An dem neuen Flügel für das Stadeum in Stade haben wir uns mit einer Flügeltaste beteiligt.